Kirchenaustritt und -eintritt

10 Gründe, warum Sie wieder in die Kirche eintreten könnten oder nicht austreten sollten:

Vor Ort:

•  Kirche steht für eine gute Sache: für die frohe Botschaft von einem Gott, der den Menschen seine Liebe und Zuwendung entgegenbringt. Als Mitglied der reformierten Kirche tragen Sie diesen Auftrag mit. Mit dem Eintritt können Sie Ihren Glauben in Freiheit leben und gestalten. Dazu bietet das kirchliche Leben vielfältige Möglichkeiten: im Feiern des Gottesdienstes, in der Kinder-, Jugend- und Altersarbeit, in der Erwachsenenbildung und in der örtlichen und weltweiten Diakonie. Bezugspunkt dafür ist die biblische und christliche Überlieferung. An wichtigen Lebensstationen – von der Taufe bis zur Abdankung – bietet Ihnen die Kirche Begleitung, Seelsorge und Beratung an. Als Mitglied tragen Sie mit Ihren Kirchensteuern die Leistungen der Kirche mit, sind stimmberechtigt und wählbar. Mit Ihren Steuergeldern finanzieren sie den öffentlichen Auftrag der Kirche in der Gesellschaft. Die Gehälter der Religionslehrerinnen und Religionslehrer, und des Pfarrers, der Mesmerinnen und Organistinnen werden von den Steuergeldern bezahlt. Sie tragen mit Sorge, dass die Kirche ein verlässlicher Partner in Gesellschaft und Politik sein kann.

•  Der Gottesdienst : Die regelmässige Feier von Gottesdiensten, das Auslegen des Wortes Gottes in Predigt und Musik, das gemeinsame Gebet und das Fürbittgebet für andere Menschen sowie die gemeinsame Feier des Abendmahles sind in unserer Gemeinde zentral. So geben wir unserem Glauben Ausdruck und stellen uns in eine jahrhunderte alte Tradition des reformierten Bekenntnisses.

•  Die Kirchenmusik : Wir pflegen die klassische Orgel- und Klaviermusik in unserem Gottesdienst und bewahren damit ein altes musikalisches europäisches Erbe. Jungen Musikern bieten wir Gelegenheit unsere Kirche als Bühne und Auftrittsort zu nutzen.

•  Der Religionsunterricht : Die Kinder lernen die biblischen Geschichten kennen und bekommen somit christliche Werte und eine christliche Lebenshaltung vermittelt. Die christliche Ethik ist die Basis eines befreienden und selbstbewussten Handelns, das den Kindern in einer pluralen Welt Orientierung bietet.

•  Die Diakonie : In unserer Gemeinde spielt die Begegnung mit Menschen unterschiedlichster Herkunft, unterschiedlichster Kultur und unterschiedlichsten Glaubens eine grosse Rolle. So wollen wir gemeinsam zur Verständigung zwischen Einheimischen und Fremden beitragen.

•  Das Pfarramt : Mit ihren Steuern ermöglichen Sie, dass unser Pfarrer Zeit hat, alte, kranke und einsame Menschen zu besuchen, sei es zu Hause, im Altersheim oder im Spital. Mit Ihren Steuergeldern schenken Sie anderen Menschen Zeit! Wir stellen unseren Pfarrer auch für kantonale Aufgaben zur Verfügung. Die Mitarbeit im care team grischun ist eine herausfordernde, lohnende und dankbare Aufgabe. Dort wo Menschen seelisch in grössten Nöten sind, geht er Tag und Nacht in den Einsatz – dank Ihrer Steuern. Viele Projekte und Aufgaben unserer Gemeinde sind nicht ohne unseren Pfarrer als Projektleiter zu denken.

 

Im Kanton:

 

•  Mit Ihren Steuergeldern erhalten wir im ganzen Kanton hunderte von alten, geschützten Baudenkmälern. Dies bedeutet eine grosse touristische Wertschöpfung.

•  Mit ihren Steuergeldern werden Beratungsstellen wie adebar, Überlebenshilfe, Parlando finanziert und somit Arbeitsplätze gesichert sowie Menschen in Not unmittelbar geholfen.

•  Mit Ihren Steuergeldern sichern wir das Überleben kleiner Gemeinden in ländlichen Randregionen und sorgen dafür, dass auch dort die Kirche im Dorf bleiben kann.

 

In der Schweiz:

 

•  Sie unterstützen den Evangelischen Schweizerischen Kirchenbund als Dachorganisation, die gemeinsame von Politik und Öffentlichkeit wahrgenommene Stellungnahmen verfasst. Zudem, wird das liturgische und musikalische Erbe im Gesangbuch weitergegeben und mit den die Hilfswerken HEKS, mission21 und ‚Brot für alle' werden wichtige Diakonische Tätigkeiten im Inland und im Ausland aufrechterhalten.

 

Ein Eintritt geschieht durch einen einfachen Brief an Ihr Pfarramt. Unser Pfarrer wird dann mit Ihnen Kontakt aufnehmen und sie auf Wunsch besuchen und alles Weitere mit ihnen besprechen.